Re: WARNUNG VOR DEUTSCHER BANK 24! - T-Online-Aktie bremst Deutsche Bank 24 a…
Jeder sollte sich mal überlegen, ob (s)eine Firma es sich leisten
> kann,
> ständig 40% Kapazitätsreserven vorzuhalten, nur um für einen
> solchen
> Run-Tag gewappnet zu sein. Diese Firma wäre bald pleite.
>
> Andre Klatt, Dresden
Nein, das ist nicht so ganz richtig.
Eine Bank bzw. ein Broker muß als Börsenteilnehmer einen geordneten und
regelmäßigen Ablauf des Wertpapierhandels gewährleisten. Ansonsten kann
(und muß) die Börsenaufsicht die Zulassung entziehen.
Und was derzeit los ist, ist hart an der Grenze. Diverse Direktbanken
wurden aufgrund der Web.de und Infineon-Pleite schon verwarnt.
Auch wenn Spitzenkapazitäten schwer abzuschätzen sind und großer
Kundenzulauf herrscht, es sit das Geschäft dieser Banken, diesen
Service anzubieten und dem müssen sie nachkommen. Und was kostet schon
Serverkapazität im Vergleich zu qualifizierten Arbeitskräften bzw. dem
Betreiben eines Filialnetzes. Lächerlich, bei den Summen, die
umverteilt werden.
Wer einen solchen Internet-Service anbietet, muß nebenbei auch für eine
geeignete Anbindung sorgen. D.h. man kann einen Hyper-Server nicht in
ein schlecht erreichbares Netz stellen. Der Tip mit dem traceroute ist
gut, hilft aber nicht sehr weiter, wenn aus mehreren Netzen die Route
über die gleichen (lahmen?) Router geht.
Gruß
Ralf