Re: Bank verkauft an Bank - Siemens trennt sich vollständig von Infi…

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> > Karlheinz Linder schrieb am 24. März 2006 10:07
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> > Nein! Infineon Chips sind einfach überteuert. In Philips-Components
> > DVB Tunern findest Du z.B. Chips von ST-Microelectronics obwohl
> > Philips-Semiconductors auch welche hat. So geht das heute.
>
> so einfach ist das auch wieder nicht. In den Tunern findet man zwei
> Chips, einen von Philips (HF Teil, VCO, Mischer) und einen von ST für
> die digitale Weiterverarbeitung des Signals. Die haben sich einfach
> die Aufgabengebiete aufgeteilt und das Rad nicht zwei mal erfunden.
> Ich denke mal dass es dewegen auch entsprechende Lieferabkommen gibt.
> Dagegen ist auch gar nichts einzuwenden
>
Yup, von HF bis ZF ist alles von Philips. Aber dann setzen sie einen
DVB-T(?) Chip von STM ein obwohl sie selbst einen haben (TDA10045).
Der soll sogar besser sein habe ich mal gehört.
> Siemens nutzt auch schon immer Standardalbleiter von Drittanbietern,
> aber Kerntechnologien sollte man behalten. Sonst kann es nämlich
> passieren dass man nicht mehr produzieren kann, wenn Halbleiter wie
> Controller und spezielle Leistungselektronik, für die es nicht ohne
> weiteres second source Lieferanten gibt, von den Drittanbietern nicht
> mehr geliefert werden. Im schlimmsten Fall zum Beispiel deswegen,
> weil der Hersteller vom Konkurrenten GE gekauft wurde. Zudem sollte
> ein so großer Konzern eigenen Einfluss auf neue Entwicklunge haben,
> ansonsten rennt man der Konkurrenz hinterher.
>
Wenn die Stückzahl stimmt hat man schon Einfluß. Ich habe mal nicht
schlecht gestaunt was alles in der nächsten Generation drin war
nachdem ich mich mal mit einem Hersteller über ein paar Details
unterhalten habe. Das ist auch für die von Vorteil wenn sie Dinge
haben die der Markt braucht und bei deren Konkurenz noch nicht
ausgereift ist.
Und bei IBM kannst Du alles exklusiv bekommen. Du must nur die
Entwicklung bezahlen. Siehe XBOX.