Re: wie es läuft - Deutsche Bank lagert IT an IBM aus

bankh stelle mir das so vor: IT wird an IBM übergeben, die entschlacken
> die Abteilung auf das Nötigste und sind der Buhmann, verdienen aber
> gut Geld. Nach einer Weile migriert die DB die IT zurück in ihr
> Unternehmen (wie die Bank24), hat nun aber nur noch eine
> Kernmannschaft ohne sich die Hände schmutzig zu machen. Kostet die
> Bank zwar Geld, aber die Absfindungen wären sonst vermutlich geauso
> teuer.
Ich denke es läuft noch etwas geschickter. Entlassungen sind nicht
notwendig.
1. Schritt
Also DB sourct aus. Die wirklich guten Mitarbeiter werden dann ganz
schnell weg sein, die meisten davon wieder zurück zur Deutschen Bank.
Damit hat ist die Kernkompetenz erhalten geblieben. Neue Leute (IBM)
werden nicht eingestellt, also Kostenersparnis. Die übliche
Fluktuation erledigt den Rest.
2. Schritt
Die IBM macht die übernommene IT zu einer selbständigen Tochter, die
dann natürlich Gewinn erwirtschaften muß, bei Verträgen die aber IBM
und nicht die Tochter mit DB abgeschlossen hat.
3. Schritt
DB holt sich die EDV wieder ins Haus. IBM Tochter geht wahrscheinlich
Konkurs, IBM hat Abscheibungsmöglichkeiten und zwischenzeitlich viel
neue Hardware verkauft.
Alles in allem wurde die fast ganze IT ohne Abfindungen und
Sozialpläne plattgemacht.
Man sieht das durch komplexe Gesetze zum Schutz der Arbeitnehmer,
noch kompliziertere Gegenaktionen der Arbeitgeber entstehen. Reine
Evolution.
Das einzige Problem liegt in der darunter leidenden Qualität. Aber
dafür wird sich sicherlich ein Sündenbock finden lassen.