Re: Outsourcing - Deutsche Bank will IT auslagern
> Moin,
>
> Outsourcing bedeutet nicht, dass die Server das Gebäude verlassen.
> Das Unternehmen kümmert sich nur nicht mehr darum, sondern überlässt
> dies einem externen Dienstleister. Dabei werden Verträge aufgestellt,
> die sogenannte Service Level Agreements (SLA) beinhalten, d.h. z.B.
> max. 2 Stunden Ausfall pro Monat. Wenn das nicht geleistet wird gibts
> Strafe bzw. kein Geld.
> […]
> Die Qualität des Supports sollte sich eigentlich erhöhen, da der
> Dienstleister zumeist Spezialist in seinem Fach ist, oder sein
> sollte.
Da hast du die Theorie aber schön runtergebetet. Aber es ist halt nur
Theorie, auch wenn sie noch so schön klingt.
Meine Erfahrung mit IT-Outsourcing (bei einem großen deutschen
Automobilbauer): KATASTROPHE!
Natürlich gibt es die SLAs. Aber die sind kaum das Papier wert, auf
dem sie draufstehen. Irgendwann wurde da mal der Dienstleister
gewechselt, weil der alte nicht mal annähernd das geleistet hat, was
in den SLAs drinstand. Mit dem neuen war’s auch nicht besser.
Leider ist es nicht ganz so einfach, in einem großen Unternehmen
objektiv zu messen, wie viel Arbeitszeit durch miserablen IT-Support
draufgeht. Wäre es möglich, würde heute kaum ein Unternehmen seine
IT in dem Maße outsourcen, wie es heute üblich ist, denn die Manager
würden sehen, daß ihrem Unternehmen ein Vielfaches des eingesparten
Geldes durch verlorene Arbeitszeit wieder draufgeht.
Irgendwann haben dann einige Hauptabteilungen wieder angefangen,
eigene
interne IT-Supportstellen aufzubauen - heimlich, da gegen die
Anweisungen des Management.