Re: Outsourcing - Deutsche Bank will IT auslagern

bankutsourcing bedeutet nicht, dass die Server das Gebäude verlassen.
> Das Unternehmen kümmert sich nur nicht mehr darum, sondern überlässt
> dies einem externen Dienstleister.
Der sich normalerweise nicht nur um eine Firma kümmert und deshalb in
den Problemen deiner Firma nicht so genau auskennt wie einer, der
intern arbeitet. Wenn er Leute abstellt, die nur für einen Kunden
arbeiten, wo bleibt dann der synergieeffekt?
Was bei uns allerdings gemacht wird ist, dass die lokalen
Rechenzentren der einzelnen Standorte bei uns mit integriert werden.
In Zeiten von IP macht das langsam Sinn :-) > Dabei werden Verträge aufgestellt, die sogenannte Service Level
> Agreements (SLA) beinhalten, d.h. z.B. max. 2 Stunden Ausfall
> pro Monat.
Nu rate mal, was für uns genauso gilt?
> Wenn das nicht geleistet wird gibts Strafe bzw. kein Geld.
Und bei uns würden Köpfe rollen :-) > Profitcenter in dem Sinne also nicht, da die IT-Abteilung kein Gewinn
> macht, aber man kann genauso Ziele festlegen wie für jede andere
> Abteilung.
Gut, wir könnten unsere Dienste auch in Form eines Profitcenters
berechnen. Das würde laut internen Untersuchungen allerding einen
dermassenen Verwaltungoverhead bedeuten, dass die Manager davoin
abgekommen sind.
(An welche Kostenstelle berechne ich jetzt die Seiten, die von einem
Mitarbeiter auf dem Abteilungsdrucker einer anderen Abteilung für
deren Projekt mit dem allerdings seine Abteilung beauftragt ist,
gemacht werden?)
> Die Qualität des Supports sollte sich eigentlich erhöhen, da der
> Dienstleister zumeist Spezialist in seinem Fach ist, oder sein
> sollte. :-) Da müsste der Dienstleister schon genausoviele Spezialisten wie die
jetzigen internen Abteilungen haben. Was meinst Du wie komplex eine
über Jahrzehnte organisch gewachsene IT-Infrastruktur ist?
cu
Aleco