> Zum Beitrag von Herrn Weisshaupt:
>
> Vielen Dank für diesen Beitrag: Treffender kann man die derzeitige
> Arbeitsmarktsituation in Deutschland kaum beschreiben. Es besteht
> also noch Hoffnung, dass sich nicht alle Menschen von der unwahren,
> dümmlichen und gebetsmühlenartig wiederholten Jammerei der
> Unternehmer hinters Licht führen lassen.
Leider besteht fuer Intelligenz im Heise forum keine grosse Chance
mehr (den Bummerrang kannst dir sparen, ich kenne die Antwort
hierrauf schon!)
> Es geht hier nicht ums
> überleben, sondern um die skupellose Umschichtung des Vermögens
> breiter Bevölkerungsschichten in die Taschen einiger weniger gieriger
> Menschen - ohne Rücksihct auf Verluste.
Voelliger Quark, bei Mannesmann wurde gut 0,1% Prozent des
Firmenwertes “umverteilt” nachdem er sich binnen 6 Monaten verdoppelt
hat.
> Die derzeitige politische Diskussion um Kürzungen bei so zielmlich
> allen Leistungen an die Allgemenheit geht vollkommen an den
> Realitäten vorbei: Auch ein “Nullwachstum” bedeutet ja nicht, dass
> die Vermögenswerte _abnehmen_, wie uns das immer weisgemacht wird. Es
> bedeutet lediglich, dass es inflationsbereinigt nicht mehr wird.
so weit so richtig, man bedenke nur, dass durch das allgemeine
Anspruchsdenken ala “mehr mehr” eine gleichbleibende Menge weniger
ist als der erwartete Wert.
> Warum wird das Geld für öffentliche/soziale Projekte also immer
> weniger? Weil es Zeitgenossen wie Herrn Ackermann gibt, die sich
> gewissen- und skrupellos immer mehr die Taschen vollstecken oder dazu
> Behilfe leisten.
LOL, das waere der Wunschtraum eines Kommunisten um eine Revolution
anzuzetteln.
Die Kassen sind leer, weil das System schlicht und ergreifend nicht
mehr funktioniert.
In Berlin leben nur noch gut 30% der Einwohner von privat
erwirtschafteten Einnahmen, der Rest lebt von Arbeitslosengeld,
Sozialhilfe, Rente etc. pp. Das es nicht funktionieren kann wenn 1
Million Leute fuer den Unterhalt von 3 Millionen Leute sorgen sollen
sollte eigentlich klar sein.
> Dabei ertappt, wird gleich gedroht: Mindestens fünf
> (Gross)Unternehmen wollen Deutschland verlassen. Herr Ackermann:
> Namen bitte, Namen dieser Unternehmen! Behaupten kann man alles.
Infineon hat das letzte Woche schon angekuendigt…
> Genauso wie mit den Märchen mit den zusätzlichen Arbeitsplätzen, wenn
> man als Unternehmen nur genug Zugeständnisse bekommt. Wer nur die
> primitivsten Grundlagen wirtschaftlichen Handelns kennt, müsste
> wissen, dass ein Unternehmen niemals auch nur einen einzigen
> Mitarbeiter einstellen würde, den es nicht dringend zum Geldverdienen
> benötigt - alles andere gehört in das Reich der Mythen.
Bis auf das “dringend” vor dem Geldverdienen richtig.
Heute wird noch eingestellt wenn der zustand “dringend” ist oder die
Chance mit einem Mitarbeiter mehr Geld zu verdienen gleich 1 ist.
Frueher war es mal anders, da wurde noch etwas gewagt. Da muessen wir
wieder hin.
> Noch ein Mythos: Unternehmen wandern wegen Arbeitskosten ins Ausland
> ab: Alle Unternehmen, die dies wirtschaftlich tun können, haben dies
> entweder bereits getan oder werden es in Zukunft tun - egal wie gross
> die Vergünstigungen hierzulande sind - solange es sich für sie
> “rechnet”.
Auch das ist Quark. Es gibt eine Menge Unternehmen in D die sich zu
einer gewissen Unternehmerischen Verantwortung bekennen, Siemens
waere so ein Fall. Nur deren Geduld ist nicht unendlich, wenn sich
die Situation nicht bessert wandern diese Unternehmen halt ab.
> Diese Mythenliste liesse sich beliebig fortsetzen!
Wenn es denn wenigstens echte Mythen waeren.
> Wenn wir also unsere Gesellschaft refomieren wollen, dann müssen wir
> bei diesen Mythen ansetzen. Solange keiner bereit ist, öffentlich
> solche und andere einfache Wahrheiten anzuerkennen, können wir nicht
> damit rechnen, dass sich die Lage bessern wird.
LOL, die Leute sollen aufhoeren den vermeintlichen “Scheiss” zu
glauben um den naechsten “Scheiss” zu glauben. So wird das nichts….
> Aber das kann nur der Anfang sein - die Hauptaufgabe liegt bei der
> Politik, den umsichgreifenden frühkapitalistischen Mechanismen
> wirkungsvolle Ordnungsgrundsätze entgegenzustellen.
fruehkapitalistisch, LOL
Junge, du bist so Wohlstandsgeschwaengert das du nicht weisst was
fruehkapitalistische bedeutet. Dein Gelaber ist ein perfektes Abbild
der Situation in D, uns geht es noch viel zu gut als dass wir
erkennen was wir aendern muessten.
Daraus resultiert auch mein Urteil das es uns in 15-20 Jahren
schlechter geht als den Polen oder Griechen. Die haben keine Lust
mehr kommunistischen Idealen hinterher zu jagen, die packen
pragmatisch an…