Archive for August, 2008

Wie das mit den Kostensparen funktioniert - Deutsche Bank will bei IT-Kosten sparen

Posted in Allgemein on August 31st, 2008 by admin

bankst werden Service Level Agreements definiert, wo dann auf dem
Papier
steht, auf was der Dienstleister in welcher Zeit wie zu
reagieren hat.
Ein Vorvertrag wird geschlossen.
Anschliessend werden alle Leute, die mal irgendwie Knowhow haben oder
hatten, aus ihren Positionen entfernt (oder entlassen) und der
Externe bringt seine Leute rein. Das sind jetzt nur noch die Haelfte
der Leute wie vorher, selbstverstaendlich sollen Sie die gleiche
Arbeit machen wie vorher, kennen natuerlich nicht die Umgebung ->
Chaos
Der Kunde beschwert sich und droht mit den SLAs. Der Dienstleister
kauft dann mehr Leute ein, teilweise wieder Externe, die dann extern
Externe sind und richtig Geld kosten. Die Kosten steigen, der Kunde
ist teilzufrieden, der Vertrag wird unterschrieben.
Die externen Externen werden wieder gefeuert, um Geld zu sparen.
Knowhow geht verloren.
Die SLAs laufen aus dem Ruder, die uebriggebliebenen Dienstleister
sind frustiert und sehen sich nach anderen Jobs um. Knowhow geht
verloren
Der Kunde beschwert sich und droht mit den SLAs. Der
Dienstleister……..
Am Ende hat der Kunde die Schnauze voll und kuendigt den
Dienstleister, ein anderer Dienstleister muß her, es werden SLAs
definiert, wo dann auf dem Papier …..
Das ganze geht ueber Jahre, es werden Unmengen an Leute
durchgeschleusst, das Knowhow wird immer loechriger, zuletzt wird
dann doch wieder eine eigene IT Landschaft aufgebaut, bis die Kosten
wieder zu hoch werden. Dann wird wieder ein externer Dienstleister
angeschafft…..
*jackson*

Re: Wie das mit den Kostensparen funktioniert - Deutsche Bank will bei IT-Kosten sparen

Posted in Allgemein on August 31st, 2008 by admin

bank> [……]
> > Das ganze geht ueber Jahre, es werden Unmengen an Leute
> > durchgeschleusst, das Knowhow wird immer loechriger, zuletzt wird
> > dann doch wieder eine eigene IT Landschaft aufgebaut, bis die Kosten
> > wieder zu hoch werden. Dann wird wieder ein externer Dienstleister
>
> angeschafft…..
> Ich kenne einen Laden in dem es genau so ablief:
> Erst die halbe Mannschaft entlassen, outgesourced, auf die Schnauze
> gefallen, wieder Leute angeheuert, z.T. versucht die alte Truppe
> zu rekrutieren, weil die eben am besten Bescheid wussten
> => die haben dezent den Mittelfinger hochgestreckt, keine fähigen
> Leute gefunden, deshalb wurde alles eingestellt was “IT” sagen kann.
> Jetzt geht afaik immer noch weniger als vorher. *g*
>
> Versuch macht kluch.
>
>
Ja, das Problem ist ja nicht die IT, also die Technik, sondern das
Business, die Definition der Ablaeufe, die SLA’s, herausfinden was
der Kunde will etc. etc. 80% wird dafür verwendet, die technische
Umsetzung ist das kleinste Problem. Das Business und damit das
Knowledge wird schlussendlich so ausgelagert, nicht die IT. Aber
darum gehts ja nicht, die Manager muessen ‘einfach was’ machen wenns
der Firma schlecht geht, kurzfristige ‘Erfolge’ zeigen. Kontinuitaet,
mittel- langfristiges Denken für die Firma kann sich schon lange kein
Manager mehr leisten. Die Firma ist unwichtig geworden, die Manager
sind wichtig. Und wenns kracht kommt ein anderer Manager und kann
wieder aufraeumen und hat auch wieder seinen kurzfristigen ‘Erfolg’.

-> advance-bank - Sparkassen verlieren im Internet Marktan…

Posted in Allgemein on August 30th, 2008 by admin

huhu,
ich sag nur advance-bank :) neulich erst testsieger geworden (siehe ots vom 21.12.00:
“Onlinebanking: Vergleichen lohnt sich / Der Mercer-Test offenbart
erhebliche Unterschiede bei Leistung und Preis”)
anstatt staendig fuer jeden mist irgendwelche gebuehren bezahlen zu
muessen, bekomme ich bei der advance staendig geld gut geschrieben
(2,25% zinsen beim zinsgiro und 4,25% beim webzins-konto). fast alles
ist kostenlos, geld abheben kann ich bei allen banken der cash-group
auch kostenlos. ich bin viel unterwegs, allerdings habe ich ueberall
einen computer/notebook mit internetanschluss zur verfuegung,
telefonbanking werde ich wohl praktisch nie brauchen (wuerde inzwischen
extra kosten, internetbanking ist komplett kostenlos).
die hbci-software ist zwar nicht gerade der renner, dafuer hat aber die
online-java-variante sogar templates, die man bei anderen banken nicht
selten vermisst. bis jetzt habe ich jedenfalls nur gute erfahrungen
gemacht.
bis denne,
tichy
PS: und wer mit den banken vor der haustuer (z.b.
feld-wald-wiesen-banken) auch schon schlechte erfahrunen gemacht hat,
weiss, dass man auf die persoenliche bekanntschaft seiner
kundenbetreuer und berater problemlos verzichten kann.

Re: Sicherheitslücke ? - Computerfehler kostet New Yorker Bank 15…

Posted in Allgemein on August 30th, 2008 by admin

bank.]
> Andererseits könnte man ja sagen, der Automat hat einem das Geld
> geschenkt :) > Wenn mir jemand auf der Strasse ein Haufen Geld in die Hand drückt
> und weitergeht, ist das ja auch ein Geschenk.
O-ooh - da müssen wir leider nochmal nachbessern: Denn DEM drückstja
auch nicht Deine Karte samt PIN in die Hand…
>
> Ok, im Normalfall geht man nicht davon aus, dass man an einem
> Automaten Geld geschenkt bekommt.
bis hierher ACK
> Aber wäre doch möglich ungefähr so:
> Die Bank gibt mir immer nur Geld in meinem Kreditrahmen. Gibt sie mir
> mehr Geld, und sagt nicht, dass sie es zurück haben möchte, ist es
> geschenkt.
Sie sagt es aber. Andauernd. Vorweg. Hinterher sogar noch lauter…
Netter Versuch.
> Oder:
> Ich hab eine falsche Geheimnummer eingetippt. Trotzdem habe ich Geld
> bekommen. Da musste ich davon ausgehen, dass es ein Geschenk war.
Glaubwürdig, stimmt. Kommt alle Tage vor.
Leider lässig zu prüfen.
> Ciao UNiK
>
Nix für Ungut, pfüati ;) Stesi

Re: -> advance-bank - Sparkassen verlieren im Internet Marktan…

Posted in Allgemein on August 29th, 2008 by admin

:
> huhu,
>
> ich sag nur advance-bank :) >
> neulich erst testsieger geworden (siehe ots vom 21.12.00:
> “Onlinebanking: Vergleichen lohnt sich / Der Mercer-Test offenbart
> erhebliche Unterschiede bei Leistung und Preis”)
>
>
> anstatt staendig fuer jeden mist irgendwelche gebuehren bezahlen zu
> muessen, bekomme ich bei der advance staendig geld gut geschrieben
> (2,25% zinsen beim zinsgiro und 4,25% beim webzins-konto). fast
> alles
> ist kostenlos, geld abheben kann ich bei allen banken der
> cash-group
> auch kostenlos. ich bin viel unterwegs, allerdings habe ich
> ueberall
> einen computer/notebook mit internetanschluss zur verfuegung,
> telefonbanking werde ich wohl praktisch nie brauchen (wuerde
> inzwischen
> extra kosten, internetbanking ist komplett kostenlos).
>
>
> die hbci-software ist zwar nicht gerade der renner, dafuer hat aber
> die
> online-java-variante sogar templates, die man bei anderen banken
> nicht
> selten vermisst. bis jetzt habe ich jedenfalls nur gute erfahrungen
> gemacht.
>
> bis denne,
> tichy
>
> PS: und wer mit den banken vor der haustuer (z.b.
> feld-wald-wiesen-banken) auch schon schlechte erfahrunen gemacht
> hat,
> weiss, dass man auf die persoenliche bekanntschaft seiner
> kundenbetreuer und berater problemlos verzichten kann.
Da kann ich nur zustimmen! Als ich vor 2 Jahren eine Online-
Bank gesucht habe, gab es nur 5 mit akzeptablen Konditionen:
Bank 24, Consors, comdirect, Advance und 1822 direct.
Bei der Bank 24 war ich bis damals. Hatte aber inzw. die
schlechtesten Konditionen und katastrophale Erreichbarkeit.
Consors ist nur als Broker zu gebrauchen. Das Girokonto ist
untauglich.
Advance Bank ist die preisgünstigste.
1822 direct bietet für Familien Vorteile durch preiswerte
Zweitkarten. Auch für bisherige Sparkassenkunden ist es eine
Alternative: sie behalten ihre alten Geld-

Re: -> advance-bank - Sparkassen verlieren im Internet Marktan…

Posted in Allgemein on August 26th, 2008 by admin

:
> huhu,
>
> ich sag nur advance-bank :) >
> neulich erst testsieger geworden (siehe ots vom 21.12.00:
> “Onlinebanking: Vergleichen lohnt sich / Der Mercer-Test offenbart
> erhebliche Unterschiede bei Leistung und Preis”)
>
>
> anstatt staendig fuer jeden mist irgendwelche gebuehren bezahlen zu
> muessen, bekomme ich bei der advance staendig geld gut geschrieben
> (2,25% zinsen beim zinsgiro und 4,25% beim webzins-konto). fast
> alles
> ist kostenlos, geld abheben kann ich bei allen banken der
> cash-group
> auch kostenlos. ich bin viel unterwegs, allerdings habe ich
> ueberall
> einen computer/notebook mit internetanschluss zur verfuegung,
> telefonbanking werde ich wohl praktisch nie brauchen (wuerde
> inzwischen
> extra kosten, internetbanking ist komplett kostenlos).
>
>
> die hbci-software ist zwar nicht gerade der renner, dafuer hat aber
> die
> online-java-variante sogar templates, die man bei anderen banken
> nicht
> selten vermisst. bis jetzt habe ich jedenfalls nur gute erfahrungen
> gemacht.
>
> bis denne,
> tichy
>
> PS: und wer mit den banken vor der haustuer (z.b.
> feld-wald-wiesen-banken) auch schon schlechte erfahrunen gemacht
> hat,
> weiss, dass man auf die persoenliche bekanntschaft seiner
> kundenbetreuer und berater problemlos verzichten kann.
auf dei gefahr hin, wieder ein ahufen …… unten drunter machen zu
müssen wegen der doofen 25% regel:
VOLLSTE ZUSTIMMUNG!!!!
was besseres als die advance-bank kenn ich auch nicht. und ich war
vorher bei einem verein, den man getrost mit den sparkassen in einen
sack stecken könnte: DIE VOLKS- UND RAIFFEISENBANKEN!! und druff!!!
aber feste!!
joschka! wo bist Du??? hier gebts randale!
..
..
..
..
..
..
..
..
…..25%….

Re: Sparda hat Windows - Brasilianische Bank spart mit Pinguin-Sa…

Posted in Allgemein on August 26th, 2008 by admin

bank> > Surpher schrieb am 2. Dezember 2002 15:21
> > > Dann hast Du das Verlust/Diebstahl-Problem noch stärker, da auf einer
> > > Karte _alles_ gespeichert ist (Single Point of Failure).
>
> > Den gibts doch eh schon: Ob Dir ein Portemonnaie mit einer
> > Allzweckkarte oder mit vielen einzelnen Karten drin verloren
> > geht/geklaut wird macht irgendwie nicht so den richtig großen
> > Unterschied.
>
> Naja, die meisten Diebe werfen den Geldbeutel weg oder lassen Ihn
> irgendwo liegen.
> Inkl. Perso, Führerschein, Fahrzeugpapieren.
> Exkl. EC-Karte/Kreditkarte/…
Stimmt. Mit etwas Glück bekommt man den Kram dann sogar von einem
ehrlichen
Finder zurückgebracht - so nach circa einem halben Jahr,
wenn man sich eh schon alles neu besorgt hat. Dann hat man (so man
denn ein ordentlicher Bürger ist) zusätzlich noch die Mühe den alten
und bereits ersetzten Perso/Führerschein/etc bei der zuständigen
Behörde ungültig stempeln zu lassen.
Ist also auch nicht sooo der Unterschied…

Re: … uns so läuft

Posted in Allgemein on August 24th, 2008 by admin

kommt mir alles so bekannt vor
- innerhalb 24 Monate sind 3 Leute von 5 aus der alten Mannschaft weg
- der Know-How-Verlust ist nicht zu ersetzen
- innerhalb von 3 fast Jahres wechsel 21 von 30 Mitarbeitern
- Seitdem ist die Qualität des Supports in den Keller gegangen, aber
gewaltig.
- Leider entscheiden da mal wieder die Herren “Manager” über Dinge,
von denen sie keine Ahnung haben, aber was soll’s:
Bis die Spätfolgen/Probleme auftreten, sind die meisten eh in
Pension.
- Wenn man erst mit einen externen Konferieren muss, über Produkte
und Systementscheidungen, in der hatten Mitarbeiter, die sich mit
ihrer Firma identifizieren konnten das Problem längst gelöst.
- wer kontrolliert die beauftragte Firma wenn kein eigenes KnowHow
mehr vorhanden ist?
- wer vergibt die Aufträge? Schreibt Anforderungsprofile?
Kontrolliert die Durchführung wenn kein Fachwissen mehr in der
eigenen Firma ist?
- Kenne ein paar Firmen die ihre Entscheidung wieder rückgängig
gemacht haben weil die DV danach chaotischer war. Aber dafür haben
Sie mehr Geld gezahlt. Bessere Lösung, nachdenke über
Einsparpotential bei Firmenberatern und Controller.
-> Outsourcing ist Scheiße !
Gruß an einen Energieversorger aus dem Allgäu

Re: So ein Blödfug… - Deutsche Bank informiert Mitarbeiter von…

Posted in Allgemein on August 23rd, 2008 by admin

bank > Fraten schrieb am 29. September 2003 14:13
> >
> > > Ausgelagert wird doch nur, was entweder woanders billiger oder besser
> > > gemacht werden kann.
> >
> > Genau, als wäre “billiger” eine hinreichendes Kriterium für richtiges
> > handeln. Billiger heist meistens Kinderarbeit, Ausbeutung,
> > Hungerlöhne, Korruption Missachtung von Umweltauflagen etc. In
> > deutschland produzieren ist teurer, weil zumindest bisher, die
> > meisten ein akzeptables lebenstandard haben.
>
> Echt? Briten, Franzosen und Tschechen erlauben Kinderarbeit? Wäre mir
> neu… Im Ernst: Eine Produktion in GB kann billiger sein, wenn die
> Qualität und Produktivität besser ist als in D. Weil die Folgekosten
> minimiert werden.
Ach so, weil Briten, Franzosen und Tschechen keine Kinderarbeit
erlauben, gibt es dieses und die anderen von mir genannten Probleme
nirgends… Das ist eine feine Logik.
> > > Was wäre Deutschland ohne Globalisierung? Wir
> > > müssten Güter und Dienstleistungen zu viel teureren Preisen erstellen
> > > als das Ausland.
> >
> > Worin siehst du denn da ein Problem? Ist es schlimm mehr für ein
> > Produkt zu zahlen wenn dafür die Menschen die es herstellen ein
> > anständiges Leben führen können?
>
>
D.h. Du kaufst _nur_ fair gehandelten Kaffee und gibst der Bedienung
> _immer_ mindestens 3 Euro Trinkgeld. Glaub’ ich nicht, auch wenn Du
> das bejahst. Auch Du zahlst im großen ganzen nach Preis und/oder
> Marke.
Das ist keine Antwort. Ich habe gefragt ob es schlimm ist mehr zu
Zahlen wenn dafür das Lebenstandard der produzierenden besser wird.
Ja oder nein?
Wie ich einkaufe oder nicht willst du nicht wissen, du sagst du
Glaubst es nicht
> > > Am Beispiel Bank: Deine Inlandsüberweisung könnte
> > > teurer sein als eine Auslandsüberweisung. Das willst Du?
> >
> > Was willst DU?! möchtest du gerne dein persönliches Lebenstandard auf
> > das Haitianische oder Afganische herabsenken?
>
> Nein, ich möchte mein Geld so verteilen, dass ich den maximalen
> Nutzen daraus ziehen kann.
>
> > denn genau dahin führt deine Überlegung.
>
> Erkläre mir das.
Ganz einfach, früher oder später wird dein auch dein Job im Ausland
billiger erledigt werden können. Das ist so offensichtlich, und
dennoch sind globalisierungsbefürworter blind für diese Tatsache.
>
> > Und fang garnicht mit Bildung usw an. Dort gibt es
> > auch ausgebildete Menschen
>
> echt? Hier sprechen (ich schätze mal) 60% der Deutschen englisch.
> Englisch ist wichtig im Arbeitsleben. Wieviele Afghanen sprechen
> englisch. Wieviele Absolventen der Elektrotechnik und Maschinbau
> gibt’s dort? Oh, ‘tschuldigung, ich soll ja _nicht_ von Bildung
> reden… warum eigentlich? Ah, muss unwichtig sein…
In Indien sprechen fast alle english und es gibt mehr als genügend
ausgebildete ingenierue, programmierer usw. Wenn dir Afghanistan
nicht gefällt, dann kannst du dich mal als edv in Kalkuta versuchen.
> > die für viel weniger bereit sind zu arbeiten.
>
> Ja, aber wenn ich Arbeit nach Afghanistan transferiere betreibe ich
> ja Globalisierung und bin deshalb schon ein Ausbeuter.
Genau, und darüber ging es in den Diskussionen zum Artikel. Ab hier
wird mir klar daß du dich ziemlich dumm stellst, oder einfach nicht
fähig bist den Pfad der Diskussion zu folgen.
> > > Was ist denn
> > > aus den Ländern geworden, die nicht mit dem Ausland handeln wollten?
> > > Zusammenbruch der UdSSR, der DDR - erfreue Dich doch an den
> > > glänzenden Beispielen Kuba und China (warum wollen die denn bloss der
> > > WTO beitreten!?).
> >
> > Wie ungebildet bist du eigentlich? Seit wann ist die UDSSR
> > zusammengebrochen weil sie “nicht mit dem Ausland handeln wollte” ?
>
> Klär mich doch auf. WAS war der Grund für den Zusammenbruch? _Nicht_
> die Wirtschaft? Ich bin überrascht…
Nein das werde ich nicht. Wenn du es wirklich wissen willst, musst du
dich für längere Zeit mit Geschichte beschäftigen. Die
Wirtschaftsform hat auf jeden Fall eine wichtige Rolle gespielt, aber
nicht das “nicht mit dem Ausland handeln wollten” von dem du redest.
> > Und was ist mit Kuba, schon mal vom Handelsembargo durch die USA
> > gehört? Man muss kein befürwörter des Kommunismus sein um zu erkennen
> > daß globalisierung eine ziemlich üble sache ist.
>
> Äh, hallo? Globalisierung ist das Gegenteil von Embargo!!!! Vom
> Globalisierungsstandpunkt aus ist ein Embargo mit einem
> produzierenden Land ökonomischer Unsinn.
Ganz genau, aber es ist ja nicht Kuba gewesen die sich mit einem
Embargo vom Internationalen Handel abgeschnitten hat, sondern die
USA. Was eben deine lächerliche These mit dem Zusammenbruch der
Länder weil sie “nicht mit dem Ausland handeln wollten” wiederlegt.
> > > Globalisierung ist ein Naturgesetz und nichts, dass man aufhalten
> > > könnte und nichts vor dem man Angst haben muss.
> > > F.
> >
> > Wie kommst du darauf das Globalisierung ein Naturgesetzt ist? kannst
> > du das mal bitte erklären?
>
> Gerne. Je größer das Einzugsgebiet ist, desto umfangreicher wird der
> Handel. Beispiel: Im Mittelalter handelten Dörfer untereinander, weil
> sie Preise nicht vergleichen (und ausgleichen) konnten. Je besser die
> Kommunikation wurde, desto größer wurde der Handelsraum. Inzwischen
> können wir halt (fast) weltweit Preise vergleichen und handeln. Das
> Naturgesetz liegt also in der Nutzenmaximierung jedes einzelnen, der
> aus einem niedrigeren Preis einen höheren Nutzen zieht.
Nochmal, kannst du mir bitte sagen wieso das ein Naturgesetz sein
soll? Wieso musst du dich eines pseudowissenschaftlichen Argumentes
bedienen.
Abgesehen davon daß es armseliger blödsinn ist. Wie zieht der
Lateinamerikanischer Bauer (du sprichst von “Nutzenmaximierung jedes
einzelnen”) Nutzen von der Globalisierung? er produziert viel
günstiger, aber bleibt auf seiner Ernte sitzen, weil seine Produkte
trotzdem nicht gegen die subvensionierten Agrarerzeugnisse der
reichen länder konkurrieren können. Oder der Arbeitslose Europäer?
Was hat er von den ganzen billig Importen wenn er sie sich nicht mehr
leisten kann? etc.
> Und um beim Bild zu bleiben: Globalisierungsgegner wollen verhindern,
> dass ein Dorf mit jemandem anderen als dem nächsten Dorf handelt. Und
> die Begründung: das übernächste Dorf würde sonst ausgebeutet.
Ich weiss nicht was die Globalisierungsgegner verhindern wollen. Ich
will auf keinen Fall daß unser wohlstand geopfert wird, damit der
Internationale Großkapital immer mehr profite einfahren kann. Ich
will nicht daß die Bildungsmisere steigt, ich will nicht daß es immer
mehr Armut um mich herum gibt. Ich will nicht daß die armen Länder
ärmer werden und die Bevölkerung der reichen Länder verarmt.

Re: So ein Blödfug… - Deutsche Bank informiert Mitarbeiter von…

Posted in Allgemein on August 22nd, 2008 by admin

bankch so, weil Briten, Franzosen und Tschechen keine Kinderarbeit
> erlauben, gibt es dieses und die anderen von mir genannten Probleme
> nirgends… Das ist eine feine Logik.
Im Gegensatz zu Dir habe ich meine Aussage nicht verallgemeinert. Ich
habe nicht gesagt, dass es nirgends Kinderarbeit gibt. Ich habe nur
gesagt, dass “billiger” nicht gleich “Ausbeutung” ist. Akzeptiere
das.
> > D.h. Du kaufst _nur_ fair gehandelten Kaffee und gibst der Bedienung
> > _immer_ mindestens 3 Euro Trinkgeld. Glaub’ ich nicht, auch wenn Du
> > das bejahst. Auch Du zahlst im großen ganzen nach Preis und/oder
> > Marke.
>
> Das ist keine Antwort. Ich habe gefragt ob es schlimm ist mehr zu
> Zahlen wenn dafür das Lebenstandard der produzierenden besser wird.
> Ja oder nein?
Nein. Es ist nicht schlimm, aber ich halte es für möglich, weniger zu
zahlen und trotzdem den Lebensstandard des Produzierenden zu
verbessern.
> Wie ich einkaufe oder nicht willst du nicht wissen, du sagst du
> Glaubst es nicht
Stimmt.
> Ganz einfach, früher oder später wird dein auch dein Job im Ausland
> billiger erledigt werden können. Das ist so offensichtlich, und
> dennoch sind globalisierungsbefürworter blind für diese Tatsache.
Komisch. Das stört mich gar nicht. Wenn die im Ausland besser sind
muss ich mich halt anpassen. Ich bin nicht blind, ich nehme nur die
Herausforderung an.
> In Indien sprechen fast alle english und es gibt mehr als genügend
> ausgebildete ingenierue, programmierer usw. Wenn dir Afghanistan
> nicht gefällt, dann kannst du dich mal als edv in Kalkuta versuchen.
Ich werde mich nicht als EDV versuchen. Aber ich werde mir EDV-Leute
in Kalkutta suchen, wenn Du willst.
> Genau, und darüber ging es in den Diskussionen zum Artikel. Ab hier
> wird mir klar daß du dich ziemlich dumm stellst, oder einfach nicht
> fähig bist den Pfad der Diskussion zu folgen.
Stimmt. Du bist so klug. Und ich so dumm.
> > Klär mich doch auf. WAS war der Grund für den Zusammenbruch? _Nicht_
> > die Wirtschaft? Ich bin überrascht…
>
> Nein das werde ich nicht.
Dachte ich mir. Du bist zu klug dazu.
> Wenn du es wirklich wissen willst, musst du
> dich für längere Zeit mit Geschichte beschäftigen. Die
> Wirtschaftsform hat auf jeden Fall eine wichtige Rolle gespielt,
Meine Rede!
> aber
> nicht das “nicht mit dem Ausland handeln wollten” von dem du redest.
Sondern?
> > Äh, hallo? Globalisierung ist das Gegenteil von Embargo!!!! Vom
> > Globalisierungsstandpunkt aus ist ein Embargo mit einem
> > produzierenden Land ökonomischer Unsinn.
>
> Ganz genau, aber es ist ja nicht Kuba gewesen die sich mit einem
> Embargo vom Internationalen Handel abgeschnitten hat, sondern die
> USA.
Ich wiederhole: Vom Globalisierungsstandpunkt aus ist ein Embargo mit
einem
produzierenden Land ökonomischer Unsinn. Bitte lies genau. Oder nee.
Ich übersetze Dir: USA doof! USA nicht gut Globalisierung!
> Was eben deine lächerliche These mit dem Zusammenbruch der
> Länder weil sie “nicht mit dem Ausland handeln wollten” wiederlegt.
Immerhin habe ich eine These - Du hast bisher nur heisse Luft. Und
eine Widerlegung sehe ich nicht.
> Nochmal, kannst du mir bitte sagen wieso das ein Naturgesetz sein
> soll? Wieso musst du dich eines pseudowissenschaftlichen Argumentes
> bedienen.
Ich gebe zu, “Naturgesetz” ist ein blödes Wort. Was ich meinte war:
Globalisierung ist unvermeidlich und liegt in der Natur des Menschen.
> Abgesehen davon daß es armseliger blödsinn ist. Wie zieht der
> Lateinamerikanischer Bauer (du sprichst von “Nutzenmaximierung jedes
> einzelnen”) Nutzen von der Globalisierung? er produziert viel
> günstiger, aber bleibt auf seiner Ernte sitzen, weil seine Produkte
> trotzdem nicht gegen die subvensionierten Agrarerzeugnisse der
> reichen länder konkurrieren können.
Subventionen sind (nicht nur) bei der Globalisierung totaler
Blödsinn. Genauso wie Schutzzölle. Diese hindern die ärmeren Länder
an der Wettbewerbsteilnahme. Aber der Fehler liegt da nicht in der
Globalisierung, sondern an den Schutzzöllen / Subventionen. Gutes
Negativ-Beispiel ist die subventionierte Euro-Banane. Das ist unfair
und gehört abgeschafft (mithilfe von… Globalisierung!)
> Oder der Arbeitslose Europäer?
> Was hat er von den ganzen billig Importen wenn er sie sich nicht mehr
> leisten kann? etc.
Du meinst, er kann sich Billigimporte nicht leisten, darum soll er
das teuer produzierte Zeug aus dem Inland kaufen? Der wird Dir was
husten, der Arbeitslose (und bitte glaube nicht, dass die
Globalisierung schuld an der hohen Arbeitslosigkeit ist - die ist
hausgemacht).
> > Und um beim Bild zu bleiben: Globalisierungsgegner wollen verhindern,
> > dass ein Dorf mit jemandem anderen als dem nächsten Dorf handelt. Und
> > die Begründung: das übernächste Dorf würde sonst ausgebeutet.
>
> Ich weiss nicht was die Globalisierungsgegner verhindern wollen. Ich
> will auf keinen Fall daß unser wohlstand geopfert wird, damit der
> Internationale Großkapital immer mehr profite einfahren kann.
Unser Wohlstand wird geopfert? Durch die Globalisierung? Wem?
Wodurch? Ganz sicher nicht durch den Verlust von Arbeitskräften.
> Ich
> will nicht daß die Bildungsmisere steigt, ich will nicht daß es immer
> mehr Armut um mich herum gibt.
Will ich auch nicht.
> Ich will nicht daß die armen Länder
> ärmer werden und die Bevölkerung der reichen Länder verarmt.
Nur der Handel und der Austausch zwischen den Ländern kann das
verhindern. Wenn alles so bleibt, wie es ist, wird es nicht besser.
F.