Re: mal nachdenken! - Deutsche Bank informiert Mitarbeiter von…

href=”http://stripling.eu/2008/08/12/zeitgeist-der-umstrittene-dokumentarfilm-uber-religion-11-september-us-zentralbank-und-entertainment/”>bank Ehre und Verbundenheit zu den Mitarbeitern und der Firma sowie deren
> > Gründern ist diesen Fuzzis doch fremd.
>
> Wir sind nicht mehr im Jahre 1902, Ein Unternehmen muss Kohle machen
> um Aktionäre und Mitarbeiter finanzieren zu können. Und lieber 800
> weg, als irgendwann mal alle weg.
Soso. Firmen, wie Johnson Controls machen Millionengewinne und feuern
ihre Mitarbeiter trotzdem.
Der Einzige Grund, warum die großen Unternehmen Geld machen, ist die
Aktionäre und das Management zufrieden zu stellen. Mitarbeiter zählen
dort einen Scheissdreck. Die haben keine Skrupel ihre Produktion in
Länder zu verlegen, in denen die nur 40 cent die Stunde bei
menschenunwürdigen Bedingungen zahlen müssen. Von wegen Nike und
Kinderarbeit - da haben die kein Problem mit.
Am Ende wundern sie sich, dass sich im Westen immer weniger Leute
ihre Produkte leisten können und beklagen sich über die schlechte
Wirtschaftslage bei den Politikern. Fordern längere Lebensarbeitszeit
(welche Firma stellt denn heute allen ernstes noch einen 60 Jährigen
ein?) oder die Feiertage streichen ist auch super - damit du mit 45
schon nen kaputten Rückenhast, statt mit 50 und man die Mitarbeiter,
die lange dabei sind auch möglichst früh los wird, ohne Abfindungen
zahlenzu müssen. Die Berufsschule ist natürlich auch überflüssig für
Auszubildende, die könnten in der Zeit ja arbeiten. Am besten
schaffen wir aber die Ausbildung völlig ab, kostet nur Geld: Wir
lernen die Mitarbeiter an. Know how gibt’s ja notfalls im Ausland.
Merkst du eigentlich noch was? Es geht geradewegs zurück ins 19.
Jahrhundert!
Dummerweise ist der Spielplatz nicht mehr das eigene Land, sondern
die ganze Welt.
Die Einzige Möglichkeit aus so einem Teufelskreis raus zu kommen,
ohne einen riesen Knall mit satter Weltwirtschaftskrise zu bekommen,
ist die Schaffung von Standfesten Gewerkschaften in den
Billiglohnländern.
Gruss,
-Wanja-