Re: Was outgesourct werden soll - Deutsche Bank will IT auslagern

> > Diese Art von “Outsourcing” erzeugt schwindende Motivation
> > beim Mitarbeiter (da nicht mehr Deutsche Bank -> weniger
> > Loyalität, zudem fühlt man sich zurückgewiesen) und kaum
> > geringere Kosten (es wurde ja sogar eine Verwaltungsschicht -
> > die neue “Firma” - neu eingezogen). Wenn man die Kosten dadurch
> > drücken möchte, daß man die Gehälter tatsächlich stark verringert,
> > dann verliert man zuvörderst die guten Leute, die leicht woanders
> > eine gutbezahlte Stelle kriegen. So oder so - wo liegt der Sinn?
>
> - Verminderung des “Headcount” (weniger Mitarbeiter - hoehere Kurse)
Ach so - die gleiche Arbeit soll dann mit der schlechteren
Hälfte der bisherigen MA geleistet werden. Ob das hinhaut… ;-) > - vermutlich kann man diese Kosten anders verbuchen
Mir unklar, wie es gehen soll, aber bei diesen Bilanz-
und Steuerspielchen wird mir vieles immer ubklar bleiben…
> - ausserdem konnten ja 30% des Unternehmens an SBS verkauft werden
> was Geld in die Kasse bringt
Das leuchtet ein…
> Bei Sinius gab es zwar wohl keine Kuendigungen, Leute sind aber
> gegangen worden. Ausserdem sind die Konditionen nicht mehr die
> gleichen wie vorher bei der Deutschen Bank.
Richtig, aber man wird die Gehälter kaum um 50% kürzen
können. Da zusätzlich eine Verwaltungsschicht eingezogen
ist bzw eine neue Schnittstelle Bank-Outsourcer und die
Umstellung ebenfalls Kosten verursacht (nicht ganz kleines
Outsourcing-Projekt), leuchtet mir das Kostenargument am
wenigsten ein.

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