Re: Was outgesourct werden soll - Deutsche Bank will IT auslagern

Posted in Allgemein on September 22nd, 2008 by admin

> > Diese Art von “Outsourcing” erzeugt schwindende Motivation
> > beim Mitarbeiter (da nicht mehr Deutsche Bank -> weniger
> > Loyalität, zudem fühlt man sich zurückgewiesen) und kaum
> > geringere Kosten (es wurde ja sogar eine Verwaltungsschicht -
> > die neue “Firma” - neu eingezogen). Wenn man die Kosten dadurch
> > drücken möchte, daß man die Gehälter tatsächlich stark verringert,
> > dann verliert man zuvörderst die guten Leute, die leicht woanders
> > eine gutbezahlte Stelle kriegen. So oder so - wo liegt der Sinn?
>
> - Verminderung des “Headcount” (weniger Mitarbeiter - hoehere Kurse)
Ach so - die gleiche Arbeit soll dann mit der schlechteren
Hälfte der bisherigen MA geleistet werden. Ob das hinhaut… ;-) > - vermutlich kann man diese Kosten anders verbuchen
Mir unklar, wie es gehen soll, aber bei diesen Bilanz-
und Steuerspielchen wird mir vieles immer ubklar bleiben…
> - ausserdem konnten ja 30% des Unternehmens an SBS verkauft werden
> was Geld in die Kasse bringt
Das leuchtet ein…
> Bei Sinius gab es zwar wohl keine Kuendigungen, Leute sind aber
> gegangen worden. Ausserdem sind die Konditionen nicht mehr die
> gleichen wie vorher bei der Deutschen Bank.
Richtig, aber man wird die Gehälter kaum um 50% kürzen
können. Da zusätzlich eine Verwaltungsschicht eingezogen
ist bzw eine neue Schnittstelle Bank-Outsourcer und die
Umstellung ebenfalls Kosten verursacht (nicht ganz kleines
Outsourcing-Projekt), leuchtet mir das Kostenargument am
wenigsten ein.

Re: So ein Blödfug… - Deutsche Bank informiert Mitarbeiter von…

Posted in Allgemein on September 21st, 2008 by admin

bank Umgekehrt wird ein Schuh draus: In Zeiten der Marktsättigung brauchen
> > nur noch diese Länder Gen-Mais und Handies.
>
> Naja, nicht “nur”…
Allright, leider passiert genau dies.
Bestimmte Branchen sind
1.) von astronomischen Wachstumszahlen verwöhnt und haben
2.) enorme Produktionskapazitäten.
Man stelle sich vor, daß der Markt für PCs in Westeuropa und
Nordamerika noch gute zehn Jahre bis zur Sättigung gebraucht hat, für
Handies haben 3-4 Jahre gereicht. Hierzulande werden fast nur noch
Ersatzgeräte beschafft.
Die großen Konzerne sind geradezu verzweifelt auf der Suche nach
Absatzmärkten.
400 Mio. Handies, 100 Mio. PCs, 65 Mio. PKW pro Jahr werden
produziert. Und Wachstum ist göttliches Gebot. Sie wären imstande,
jedem Mexikaner 5 Handies zu schenken, um jeweils einen Vertrag zu
bekommen.
Ungeachtet der Frage, ob die mexikanische Gesellschaft mit einem
Kulturschock und fremder Dominanz klarkäme.
Ungeachtet auch der Frage, wieviele der Kunden dadurch in die
Insolvenz und damit (in den meisten Ländern der Erde) in die Slums
getrieben würden.
Das ist dann Sache der Gerichte und der Sozialsysteme, mithin von
staatlichen Institutionen. Steuern zahlen? - siehe unten.
> > Globalisierung im Zeichen der Fairness wär i. O. Diese Globalisierung
> > wird leider von Räuber-Kapitalismus getrieben. Chancen auf Dauer hat
> > nur der Skrupellose.
>
> Das sehe ich nicht so.
>
> Zur Fairness: Wenn Daimler in Nigeria Autos verkaufen will, dann sind
> das nur etwa Tausend absetzbare Fahrzeuge, weil nur die oberen
> eintausend sich den leisten können. Wenn Daimler nun aber aufgrund
> der billigen Arbeitsplätze dort unten eine Fabrik baut (und die
> Zulieferer nachziehen) dann wächst der Markt für Benze in Nigeria
> ganz gewaltig.
Händler und Werkstätten speziell von Daimler sind da schon lange; da
hat einer sehr langfristig, aber doch mit geringem finanziellen
Einsatz geplant. Vor einem größeren Risiko-Engagement hat aber auch
Daimler Fabriken erstmal dort gebaut, wo schon ein hoher
Lebensstandard und daher ein großer Absatzmarkt vorhanden war.
Und die Nigerianer werden sich wundern: auch dort werden die Autos
weitestgehend von Maschinen gebaut, Menschen konstruieren die Autos.
Mal sehen, wer die Ausbildung der Nigerianer bezahlt. Grundschule für
alle, Hochschulen für die guten. Da verläßt sich jedes Unternehmen
auf den Staat - Steuern bezahlen? Sorry, wir haben den Sitz unseres
Unternehmens gerade nach einer bekannten Südsee-Insel verlegt…
Fernseh-Geräte
zu bauen lohnt übrigens selbst dort nicht (für Sony,
Philips etc. natürlich), weil die EU Schutzzölle erhebt. Daran
erfreuen sich zur Zeit noch die Türken.
Kann sich aber alles schnell ändern, dann wird die Fabrik in Nigeria
geschlossen und in Kamerun (100 km süd-östlich) neu aufgebaut.
> Ein (kluges) Unternehmen ist nicht auf den Einmalertrag aus, sondern
> auf Nachhaltigkeit. Das geht nur mit Fairness. Dabei will ich nicht
> ausschließen, dass es auch Gauner gibt, aber die werden sich auf
> längeren Zeitraum nicht durchsetzen.
Ja, es mag noch kluge, nachhaltig operierende Unternehmen geben, vor
allem KMUs, die noch ziemlich direkten Kontakt mit der Kundschaft
haben.
An der Börse interessieren sich wenige, wie ein Unternehmen in zehn
Jahren dastehen könnte. Auch für die Unternehmen ist das zu
unkalkulierbar geworden, wenn sie nicht große Rücklagen haben.
Die Sichtweise in aggressiven Vorstandsetagen ist mittlerweile: das
Unternehmen arbeitet nachhaltig, wenn der Einmalertrag täglich
optimiert ist. Zehn Jahre Mittelmaß ist zuwenig.
Sorry, klingt alles ziemlich pessimistisch. Es müßte doch möglich
sein, bei der allg. Globalisierung auch bestimmte grundlegende Regeln
durchzusetzen.
Aber ein großes Problem ist auch, daß die handwerkliche und zunehmend
auch gestalterische Arbeit eben Maschinen übernehmen und die Menschen
nur noch hochqualifizierte Arbeit machen. Entweder müßten die meisten
Menschen eine entsprechende Ausbildung genießen - wer das bezahlt,
siehe oben - oder wir müssen das Verhältnis von Arbeit zu Lohn
vollkommen neu definieren. Da werden sich die Lobbies ebenfalls
heftig wehren; der Arbeitsmarkt ist gerade so schön knapp.
gruß efka

personalkosten … - Online-Broker DAB bank rutscht tiefer in…

Posted in Allgemein on September 21st, 2008 by admin

bank frage mich immer warum personal abgebaut wird …
erst werden die leute top ausgebildet, man haelt sie mit guten
gehaeltern und dann setzt man sie auf die strasse um sie ein halbes
jahr speter durch nicht so perfekt ausgebildete personen zu
ersetzen …
die in ihrer ausbildung dann wieder geld kosten und bis sie richtig
produktiv arbeiten wieder zeit verbrauchen ???
wirtschaftlicher irrsin !!
vielleicht sollte man eher den wasserkopf der sich in jeder firma
bildet von anfang an gering halten und nicht die produktiv arbeitende
anzahl der mitarbeiter ….
aber
der deutsche manager braucht halt nicht das knowhow um sich
sondern eine gewisse anzahl von untergebenen, nicht qualitaet darf
hier das mass sein sondern fuer manager zaehlt zum zeichender
macht halt die quantitaet !!!!
hoffe dass die DAB weiss was fuer eine gute qualitaet an menschen sie
hat !!!
so long …
(wut verbrannt … mir reicht es jetzt mit den Analysten usw. die
uns kaputt machen, wueder niemand auf die hieren wuerden wir uns
auch ueber gewinne einer firma von 5% freuen und wueder nicht immer
auf 50% warten ! )
unix4ever

Re: So ein Blödfug… - Deutsche Bank informiert Mitarbeiter von…

Posted in Allgemein on September 21st, 2008 by admin

>bank > Ausgelagert wird doch nur, was entweder woanders billiger oder besser
> > gemacht werden kann.
>
> Verstehst Du unter billiger und besser, SQL-Scripte die im Auftrag
> der Hypo Vereinsbank in Bulgarien erstellt werden, wobei jedes Script
> nachbearbeitet werden muss, weil man sich an die Regeln und Standarts
> der Hypo nicht hält? Oder das die Spitzenkräfte in Bulgarien Software
> für Deutschland
> schreiben und 7 Bit Unicode verwenden?
>
> Ja, ja im Ausland ist alles billiger und besser. :-))
>
> e10k
Du meinst also, der Unternehmer lagert aus, um seine Mitarbeiter zu
ärgern? Du meinst, dafür blättert er auch gerne mal ein paar
Tausender extra hin, nur damit die alte Abteilung grün anläuft? Wenn
die Bulgaren (nix gegen Bulgaren!) scheisse sind, stellt der
Unternehmer
die “alten” aber ganz schnell wieder ein!
F.

Ein Glück, daß ich keine Bank bin. - Vertrauen in den Krieg

Posted in Allgemein on September 20th, 2008 by admin

banklauben tun daran nur die “Märkte” - wenn man von den heutigen
> Boersen
> überhaupt noch von “Märkten” sprechen kann.
> Natürlich sind die Börsen mittlerweile längst nur noch MArketing
> und
> Manipulationswerkzeug der Banken
Gutes Argument, das kann jeder Kleinaktionär inzwischen nachvollziehen.
>
> “Waffenproduktion” - ein Geschäft mit der Angst, und anders glaubt
> man
> dort eben auch nicht die Kreativen und Tüftler zum Arbeiten bewegen
> zu
> können.
> Was willste machen - es funktioniert ! .. Ing., Tüftler,
> Programmierer
> etc. findest Du zu Tausenden schwanzamputiert zusammegepfercht in
> den
> Konzernhallen .. und Sie haben trotzallem immernoch ein verklärtes
> und
> begeistertes Lächeln im Gesicht - ja - die tolle Technik - meinst
> Du
> wirklich, das ist in den Rüstungskonzernen anders ???
> Mittlerweile fällt auf jeden Programmierer oder CAD-Zeichner
> vielleicht
> noch mind. 1 BWLer, der Ihn bewacht - das hat sich in den letzten
> Jahren ein bischen geändert ;-) Das geht nur so lange gut, bis die Kosten explodieren. So ein
Verwaltungs-Wasserkopf kostet viel Geld. Außerdem kündigen die
Kreativen, wenn die Kontrollen ein vernünftiges Maß überschreiten.
>
> …aber nehmen wir mal an, Du wärst eine Bank, und hättest für das
> Geld
> Anderer “Sorge” zu tragen, dann würdest Du es wahrscheinlich
> genauso
> machen - oder?
Ein Glück, daß ich keine Bank bin. :-) > > Hast Du auch von dem Milliardenauftrag für Lockheed gehört? Bald
> > gibt
> > es wieder neue Kampfjets. Aber das ist sicher nur der Anfang. Mit
> > fortschreitender Kriegs-Intensität und -Dauer sind vermutlich
> noch
> > weitere Wohltaten für die Rüstungsindustrie zu erwarten.
> >
>
> Ja - da stimme ich Dir zu .. aber von mir aus - sollen sie doch
> produzieren bis Sie umfallen ! .. nur wenige Produkte werden für
> die
> zivile Nutzung sinnvoll sein - u. das ist auch gut so, weil sonst
> gäbe
> ed für creative Geister keine Märkte mehr ;-) >
Aber das Geld für neue Unternehmungen wird knapp sein, weil die Banken
alles in die Rüstung stecken. Wir alle werden am Ende dafür zahlen
müssen. Schade um das verschenkte Potential.
>
> Eine positive Globalisierungsbewegung könnte hier sehr viel Energie
> freisetzen.
Da bin ich mir sicher.
>
> >
> > Was ist die BRAGO? Davon habe ich noch nie etwas gehört.
> >
>
>
> BRAGO ist die Gebührenordnung für Rechtsanwälte.
>
> Wenn Du das System mal verstanden hast, dann wird Dir ein Lichtlein
> aufgehen, warum Du, wenn es um geld geht fast NIE RECHT hast ;-)
>
> Juristen, die hier in D. die Präsidenzfälle schaffen, sind
> ausschliesslich - damit meine ich wirklich zu 100% - von der
> “Industrie” bezahlt.
>
> Vergiss es, daß Du als Tüftler, kleine Softwareklitsche oder
> Ing.-büro
> jemals eine Chance gegen die Großen hast - dank BRAGO ;-) >
Einer gewinnt immer, wenn zwei sich streiten: Der Anwalt.
….
>
> Softwarepatente darf es IMHO in Europa auf keine Fall geben !!!
> Hier muss sich der Widerstand bündeln
Genau. Keine Lähmung der mittelständischen Betriebe durch die
Interessen der Großkonzerne!
>
> - einheitlicher Steuersatz für Jeden - egal ob Firma oder
> Privatperson
Das wäre nur gerecht. Aber mit Schutz des Existenzminimums vor
Besteuerung.
>
> - was wir brauchen sind endlich attraktive Gesellschaftsformen für
> Firmenneugründungen nach Angloamerikanischen Vorbild
> BSP: Gründungskosten für eine britische Ltd. 100 Pfund (vgl. GmbH)
>
Genau, Firmengründungen vereinfachen und schon geht es aufwärts mit der
Wirtschaft!
> - Börse ist nur noch eine Wirtschaftssimulation .. die BWLer haben
> Ihr
> Spielzeug .. mit realer Welt hat das nix mehr zu tun. Hier muss
> endlich
> etewas passieren !
Klare Spielregeln und scharfe Kontrollen könnten die Börse wieder zu
einer verläßlichen Institution machen.
….
> > Höre ich da feine Ironie? Aus meiner Sicht ist der Mensch weder
> > einzigartig intelligent, noch unterscheidet er sich besonders
> stark
> > von
> > anderen sehr ähnlichen Säugetieren. :-) > >
>
> Bisher nicht - da hast Du schon recht …
> Du kennst ja beispielsweise den Versuch mit den Ratten auf der
> Bohrinsel, welche sich unter idealen Bedingungen vehement vermehrt
> haben - oder ?
>
Nein, kenne ich nicht.
> > >
> > > Natürlich ist “Devite et Impera” eine Strategie - aber eine,
> > welche
> > > Dir
> > > in einer 1:1 Situation einen Vorteil verschaffen kann.
> >
> > Wenn Du unter 1:1 Situation beispielsweise eine militärische
> > Konfrontation verstehst, ist das richtig.
> >
>
> Dein Mitmensch kann durchaus ein Konkurrent im Kampf um Lebensraum
> sein
> … das sollte man schon nicht vergessen ;-)
Gerade in diesen Zeiten sollte man das nicht vergessen. :-) ….
> > Nicht fromme Sprüche, sondern eigenes Fehlverhalten und daraus
> > folgender Rückgang des Konsums werden der Tod der multinationalen
> > Monopole sein.
>
> Meine Meinung ist, daß wir ( Inf, Ing. Naturwisssenschaftler etc. )
> auf
> keinen Fall aus der Position des Schwächeren argumentieren sollten
>
> “Globalisierungsgegner”
> Wir sollten uns ganz klar abgrenzen von BWL und vorallem JURA, und
> der
> Welt Alternativen aufzeigen.
>
Das wäre kein Fehler.
> Wichtigster Angriffspunkt einer “Globalisierungsbewegung” (auf
> keinen
> Fall “Antiglobalisierungsbewegung”) sind IMHO Marken und Patente.
> Hier ist sogar dem Mann auf der Strasse verständlich zu machen, daß
> da
> etwas nicht stimmt.
Da bin ich nicht so sicher. Die Auswirkungen des Patentrechts auf die
Zukunft durchschauen nur wenige, die davon direkt betroffen sind. Der
Mann auf der Straße wird sich nur über die hohen Preise wundern.
>
> Auf keinen Fall Pseudokommunistisches GEwäsch und auf keinen Fall
> “Verschwörungstheorien”. Das ist und bleibt Gift für jede Bewegung
>
>
Zustimmung: Heutzutage sind Überzeugungen gefragt und keine Ideologien.
Aber Verschwörungstheorien sollten erlaubt sein, jedenfalls dann, wenn
sie sich im Nachhinein als wahr erweisen. :-) Leider muß ich jetzt schlafen gehen, weil ich morgen wieder das
Bruttosozialprodukt steigern muß.
Einen schönen Wochenanfang
R.F.

Re: Kerngeschäft ausgelagert… - Deutsche Bank lagert IT an IBM aus

Posted in Allgemein on September 18th, 2008 by admin

bankm, die Deutsche Bank beschäftigt eine der größten
> Entwicklungsabteilungen in einem Nicht-IT-Betrieb (damit meine ich
> jetzt Software-Hersteller).
… so wie andere grosse Unternehmen, zB Versicherungen. Ab einer
gewissen Grösse macht das durchaus Sinn.
> Ich denke, dass sie hier mit Outsourcing ordentlich (an Leuten)
> sparen können…
… solche “Kostenvorteile” können durch zusätzlichen
Kommunikationsaufwand und andere zusätzliche Kosten sehr schnell
wieder zunichte gemacht werden. Und IBM ist nicht gerade für seine
niedrigen Stundensätze (oder Pauschalangebote) bekannt.
> Ein weiteres Kriterium wird wohl die in Banken sehr verbreitete
> _sehr_ veraltete IT-Landschaft sein, Hosts ohne Ende,
… auch Mainframes werden weiterentwickelt, _veraltet_ erscheint es
nur für Aussenstehende.
> z.T. noch
> Assembler-Programme (bitte jetzt keine Grundsatzdiskussionen über
> Hosts und gute Programmiersprachen ;).
… abgesehen davon, dass man inzwischen auch Java und andere
Sprachen für die “Hosts” bekommt, konnte man auch in Assembler, PL/I
oder Cobol entsprechende Programme schreiben. Zugegeben, manche Dinge
sind in den neueren Programmiersprachen sicher eleganter gelöst -
wäre schlimm, wenn die Entwickler solcher Systeme nichts dazulernen
würden - aber _gute_ Programmiersprachen gab’ es zu allen Zeiten …
> Das treibt die
> Produktentwicklungszeit auf z.T. über 12 Monate rauf, das heisst,
> eine Bank kann frühestens ein Jahr, nachdem sie den Bedarf auf dem
> Markt entdeckt hat, mit entsprechenden Produkten reagieren…
… das ist eine Behauptung, die ich so nicht stehen lassen kann.
Entwicklungszeiten sind im Regelfall nur selten von der verwendeten
Programmiersprache abhängig, da spielen eine Vielzahl anderer
Faktoren mit, die zB organisatorischer Natur sind.
> Solche Strukturen schaffen Abhängigkeiten, am meisten von ein oder
> zwei langgedienten Softwareentwicklern.
… gerade in solchen Unternehmen gibt es nicht 1-2 langgediente
Entwickler, die den Gesamtüberblick haben, zumindest nicht in der
Bank, für die ich gearbeitet habe.
> Für die ist es ja ganz nett,
> unentbehrlich zu sein, aber für das Unternehmen ist das eine
> Katastrophe. Mit einem externen Dienstleister schafft man sich die
> Abhängigkeit von einem Unternehmen, das bringt einfach mehr
> Sicherheit…
… zum Teil. Das Problem ist, dass es dort auch wiederum
Spezialisten gibt, an denen dann alles hängen kann, und wenn die das
Unternehmen (nämlich IBM) verlassen, wurde das Problem nur verlagert.
Gerade bei langfristigen Projekten (und das scheint mir ein
RZ-Betrieb einer Bank zu sein), wird man versuchen, das Personal an
sich zu binden, da eine hohe Fluktuation mehr schadet als etwaige
Kostenvorteile durch niedrigere Personalkosten.
> Als Kerngeschäft bei Banken kann man eher den Aufbau und die Pflege
> der Kunden sehen, als die Abwicklung. Die ist zwar notwendig (auch
> für den Aufbau und die Pflege der Kunden, ich weiss ;),
… ohne Abwicklung wär’ die Bank tot. Ein Stillstand von wenigen
Stunden oder gar Tagen wäre tödlich. Warum wohl wurde die Y2K und
Euro-Umstellung so generalstabmässig geplant?
> aber für die
> Bank eher sekundär, da die IT vielerorts noch nicht als Kernkompetenz
> angesehen wird, meiner Meinung nach ein Fehler, aber trotzdem gängig.
> Das hängt wahrscheinlich sehr start vom Altersdurchschnitt der
> Entscheider ab ;) … oder von einigen Zahlen, die am Papier halt schön aussehen, in
der Realität aber dann leider nicht halten. Bean-Counter Denken, wenn
man mich fragt.
> Auf einen großen Hersteller und Dienstleister mit Erfahrung zu setzen
> ist zwar löblich, aber ob sie mit IBM den richtigen haben sei mal so
> dahingestellt.
… nobody got ever fired for choosing IBM … ;-)
> Sicher ist, dass die Banken, vor allem die großen, auf
> dem IT-Sektor etwas tun müssen. Ob Outsourcing im breiten Stil oder
> die Verwendung von Standard-Software mit Competence-Centern im
> eigenen Haus die bessere Methode ist, wird sich zeigen…
… man darf gespannt sein. Gut, dass ich kein DB-Kunde bin. :-)
cd

Re: Kerngeschäft ausgelagert… - Deutsche Bank lagert IT an IBM aus

Posted in Allgemein on September 17th, 2008 by admin

daninews.de/Deutsch/?p=299″>bankenn ich den Artikel richtig verstanden habe, wird die Hardware
> ausgelagert (bzw. der RZ-Betrieb),
ja und nein, ich schätze mal, wenn der Vertrag zustande kommt, wird
die Hardware erstmal bleiben wo sie ist und der RZ-Betrieb

Re: Kerngeschäft ausgelagert… - Deutsche Bank lagert IT an IBM aus

Posted in Allgemein on September 17th, 2008 by admin

bankdie Deutsche Bank beschäftigt eine der größten
Entwicklungsabteilungen in einem Nicht-IT-Betrieb (damit meine ich
jetzt Software-Hersteller).
Ich denke, dass sie hier mit Outsourcing ordentlich (an Leuten)
sparen können…
Ein weiteres Kriterium wird wohl die in Banken sehr verbreitete
_sehr_ veraltete IT-Landschaft sein, Hosts ohne Ende, z.T. noch
Assembler-Programme (bitte jetzt keine Grundsatzdiskussionen über
Hosts und gute Programmiersprachen ;). Das treibt die
Produktentwicklungszeit auf z.T. über 12 Monate rauf, das heisst,
eine Bank kann frühestens ein Jahr, nachdem sie den Bedarf auf dem
Markt entdeckt hat, mit entsprechenden Produkten reagieren…
Solche Strukturen schaffen Abhängigkeiten, am meisten von ein oder
zwei langgedienten Softwareentwicklern. Für die ist es ja ganz nett,
unentbehrlich zu sein, aber für das Unternehmen ist das eine
Katastrophe. Mit einem externen Dienstleister schafft man sich die
Abhängigkeit von einem Unternehmen, das bringt einfach mehr
Sicherheit…
Als Kerngeschäft bei Banken kann man eher den Aufbau und die Pflege
der Kunden sehen, als die Abwicklung. Die ist zwar notwendig (auch
für den Aufbau und die Pflege der Kunden, ich weiss ;), aber für die
Bank eher sekundär, da die IT vielerorts noch nicht als Kernkompetenz
angesehen wird, meiner Meinung nach ein Fehler, aber trotzdem gängig.
Das hängt wahrscheinlich sehr start vom Altersdurchschnitt der
Entscheider ab ;) Auf einen großen Hersteller und Dienstleister mit Erfahrung zu setzen
ist zwar löblich, aber ob sie mit IBM den richtigen haben sei mal so
dahingestellt. Sicher ist, dass die Banken, vor allem die großen, auf
dem IT-Sektor etwas tun müssen. Ob Outsourcing im breiten Stil oder
die Verwendung von Standard-Software mit Competence-Centern im
eigenen Haus die bessere Methode ist, wird sich zeigen…

Re: So ein Blödfug… - Deutsche Bank informiert Mitarbeiter von…

Posted in Allgemein on September 17th, 2008 by admin

bankusgelagert wird doch nur, was entweder woanders billiger oder besser
> gemacht werden kann.
Genau, als wäre “billiger” eine hinreichendes Kriterium für richtiges
handeln. Billiger heist meistens Kinderarbeit, Ausbeutung,
Hungerlöhne, Korruption Missachtung von Umweltauflagen etc. In
deutschland produzieren ist teurer, weil zumindest bisher, die
meisten ein akzeptables lebenstandard haben.
> Was wäre Deutschland ohne Globalisierung? Wir
> müssten Güter und Dienstleistungen zu viel teureren Preisen erstellen
> als das Ausland.
Worin siehst du denn da ein Problem? Ist es schlimm mehr für ein
Produkt zu zahlen wenn dafür die Menschen die es herstellen ein
anständiges Leben führen können?
> Am Beispiel Bank: Deine Inlandsüberweisung könnte
> teurer sein als eine Auslandsüberweisung. Das willst Du?
Was willst DU?! möchtest du gerne dein persönliches Lebenstandard auf
das Haitianische oder Afganische herabsenken? denn genau dahin führt
deine Überlegung. Und fang garnicht mit Bildung usw an. Dort gibt es
auch ausgebildete Menschen die für viel weniger bereit sind zu
arbeiten.
> Was ist denn
> aus den Ländern geworden, die nicht mit dem Ausland handeln wollten?
> Zusammenbruch der UdSSR, der DDR - erfreue Dich doch an den
> glänzenden Beispielen Kuba und China (warum wollen die denn bloss der
> WTO beitreten!?).
Wie ungebildet bist du eigentlich? Seit wann ist die UDSSR
zusammengebrochen weil sie “nicht mit dem Ausland handeln wollte” ?
Oder die DDR? Kennst du dich mit der Geschichte deines eigenes Landes
nicht aus?
Und was ist mit Kuba, schon mal vom Handelsembargo durch die USA
gehört? Man muss kein befürwörter des Kommunismus sein um zu erkennen
daß globalisierung eine ziemlich üble sache ist.
> Globalisierung ist ein Naturgesetz und nichts, dass man aufhalten
> könnte und nichts vor dem man Angst haben muss.
> F.
Wie kommst du darauf das Globalisierung ein Naturgesetzt ist? kannst
du das mal bitte erklären?

Re: wo ist die bank für schwarzgelder - Bundesregierung will Finanzströme des Te…

Posted in Allgemein on September 16th, 2008 by admin

to-buy-merrill-lynch/”>bankenn das gesetz auch so ein knüller wird, wie das gesetz zur
> eindämmung
> der schwarzarbeit dann gut n8.

die bank für schwarzgelder ist ein illegal staat und nennt sich
israel!Natürlich haben die dt. propaganda medien davon nicht berichtet!
News
Orthodox Jews Mass Protest Against the State of Israel
Estimated
20,000 Orthodox Jews
demonstrating on Tuesday February 12th, in front of the
Israeli Consulate in New York City,
organized by the Central Rabbinical Congress of USA
and Canada, to voice their
opposition to the existence of the state of Israel, their
suppression of religion and brutal
treatment of religious people.
The posters read as follows: [L-R]
“Israel” does not represent world
Jewry
Rabbinical leaders fought Zionism
since its inception
Authentic Rabbis always opposed
Zionism and the State of Israel
Zionism have no right to rule over
any part of the holy land
No doubt! Herzl’s dream was a
catastrophe
for Jews
Zionism stole the name of Jews
“Israel” dos not represent world
Jewry
Jews mourn 53 years existence of
“Israel”
True Jews will never recognize
Israel
Torah Jewry is united against
Zionism